Naturwissenschaftliche Bildung an der Marienschule Hauenhorst

Eine Reise quer durch die Physik zeigten Prof. Dr. Mertins und Physiklaborant Andreas Galle den ca. 30 Viertklässlern und ihren interessierten Eltern der Marienschule Hauenhorst am vergangenen Dienstag an der Fachhochschule in Steinfurt. Sie experimentierten mit Plasmakugel, Helium und Blitzableiter, spielten Lasergitarre, schlossen per Glühgurke einen Stromkreislauf, hoben mit Magdeburger Halbkugeln eine volle Wasserkiste an, imitierten die Schwingform einer Gitarrenseite – und vieles mehr.

 

Physikshow
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„Richtig cool!“, so konnte man die große Palette an Geräten und Instrumenten bezeichnen, die Andreas Galle im Hörsaal der Fachhochschule aufgebaut hatte. „Physik für Kinder, da muss es praktisch zur Sache gehen und auch mal ordentlich blitzen, leuchten und knistern.“ Der Hörsaal ist voll mit kleinen Nachwuchsphysikern. Nicht nur Jungen, auch ganz viele Mädchen sind bei dieser freiwilligen Veranstaltung am späten Nachmittag dabei.

Locker drauf ist Professor Mertins, der Punkt 17 Uhr an diesem Dienstag den Hörsaal betritt. Der Physikprofessor blickt in Kindergesichter, gespannte, erwartungsvolle. Und findet den richtigen Ton. Gleich mit der Gitarrenseite, die leuchtend, überdimensional bis zur Decke gespannt ist und im abgedunkelten Raum schwingt.

Kurze Zeit später klingt Prof. Mertins Stimme wie Mickey Mouse, als er Helium einatmet und so die Veränderung der Schallwellen in diesem Medium demonstriert. „Wer will auch mal?“ Da gehen die Finger hoch. Am Ende der Show dürfen noch ganz viele Kinder dieses Experiment selber durchführen.

Nach Zauberei sieht es aus, als Andreas Galle das Licht einer Lampe über mehrere Meter hinweg durch Hohlspiegel bündelt und damit eine Kerze entzündet. Als der Professor die Experimente mit dem Laser ankündigt, geht ein Raunen durch den Hörsaal. Star Wars hautnah. Der Lichtstrahl überträgt Musik oder auch die menschliche Stimme – auch an das kleine Satellitenmodell in der rechten Ecke des Hörsaals. Ein Trick? Keineswegs. Andreas Galle unterbricht den Laserstrahl mit einem großen Lineal und die Stimme verstummt. Physik hautnah, zum Miterleben. Beeindruckend für Groß und Klein.
„Bei den Experimenten versuchen wir Physiker oft, Unsichtbares sichtbar zu machen“, sagt Professor Mertins und erzeugt zum Schluss seiner 60minütigen Show mit einem Generator fast 6000 Grad heiße Blitze nur ein paar Meter von den Steppkes entfernt und Andreas Galle bringt mit starkem Strom eine gewöhnliche Gewürzgurke zum Leuchten, für alle im Hörsaal durch Übertragung auf die Leinwand bestens sichtbar.

„Hier wird Interesse geweckt und eine Faszination für die Naturwissenschaften erzeugt. Zum Ende der Grundschulzeit haben wir mit dieser Veranstaltung sicherlich voll ins Schwarze getroffen“, berichten die begleitenden Lehrkräfte der Marienschule begeistert.