Leitbild der Mariengrundschule

Die Marienschule versteht als ihren Auftrag,

das Lernen und die Entwicklung ihrer Schüler/innen zu fördern. Dies geschieht in dreifacher Hinsicht: durch Unterricht, Erziehung und Schulleben. In diesem Prozess werden die Schüler/innen immer als geprägte, eigenständige Persönlichkeiten gesehen, die im Spannungsfeld von Schule, Elternhaus und verschiedenen Gruppierungen leben.

Die Mariengrundschule Rheine–Hauenhorst ist eine katholische Bekenntnisschule. Unsere Arbeit orientiert sich am nordrhein-westfälischen Schulgesetz, ist aber auch im Besonderen geprägt vom Umsetzen christlicher Werte.

Aus unserer Verantwortung gegenüber den uns anvertrauten Schüler/innen sowie deren Eltern ergeben sich unsere Ziele:

                       1. Erziehung zu selbständigem Lernen

                       2. Soziales Miteinander

                       3. Individuelle Förderung und Forderung

Zu 1. : Wir wollen, dass unsere Schüler/innen in unserer Grundschule selbständiges Arbeiten lernen, bei dem sie immer mehr ihre Eigenverantwortung erkennen und wahrnehmen. In Verbindung damit bekommen auch die Förderung der Freude am Lernen, die Weckung der Leistungsbereitschaft sowie die Entwicklung von Kritikfähigkeit besonderes Gewicht.

    Dazu gehört sowohl die Verpflichtung, in allen Fächern den Unterricht lernwirksam zu gestalten, als auch Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit der Schüler/innen bei der Gestaltung ihrer Lernprozesse zu ermöglichen.

Zu 2. : Wir wollen, dass unsere Schüler/innen ein gutes Miteinander pflegen. Hilfsbereitschaft, gegenseitige Wertschätzung und Toleranz sind für uns wichtige Werte in dieser Erziehung, so dass unsere Schüler/innen voneinander lernen können, teamfähig werden und die Starken nicht die Schwachen ausgrenzen, sondern vielmehr ihnen helfen. Wir fördern damit die Ausbildung eines individuellen Selbst- und Weltverständnisses und die Wahrnehmung sozialer Verantwortung.

 

Zu 3.: Wir wollen, dass alle Kinder die Chance haben, individuell gefördert und gefordert zu werden. Dazu müssen wir Neigungen und Talente, aber auch Schwächen früh erkennen und angemessen darauf reagieren. So können wir gewährleisten, dass  unsere Schüler/innen am Ende der Grundschulzeit als selbstbewusste und verantwortungsvolle Persönlichkeiten mit optimalen Voraussetzungen in die zu ihnen passende Schulform wechseln.

  

Um den Auftrag, das Lernen und die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler   zu fördern, erfüllen zu können, kooperieren die Lehrerinnen und Lehrer, die gemeinsam eine Lerngruppe oder einen Jahrgang unterrichten, und koordinieren ihre Arbeit in der Weise, dass alle Fächer ihren spezifischen Beitrag zur ganzheitlichen Förderung der Schülerinnen und Schüler leisten. Inhaltlich wie methodisch wollen wir passende Angebote zum individuellen Lern- und Entwicklungsstand der einzelnen Schülerinnen und Schüler vorsehen.

    Die enge Kooperation mit den Kindergärten vor Ort und die sorgfältige Auswahl von geeignetem Arbeitsmaterial ergänzen diese Bemühungen.

Bei der Umsetzung unseres Leitbildes streben wir eine immer stärkere Vernetzung mit Eltern und außerschulischen Partnern an. Mit deren Unterstützung kann die Öffnung und Offenheit unserer Schule den Bezug zur Lebenswirklichkeit garantieren, zum Abbau von Vorurteilen und zur Freude am Miteinander führen.